Geschichte - alp-liplis

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Über uns
In der Alpkäserei wurde am 31. Mai 2007 der erste Alpkäse hergestellt. Aus der Milch von 100 Kühen und 35 Ziegen werden Alpkäse, Geisskäse, verschiedene Mutschli, Joghurt, Butter und Bratbutter hergestellt. Die Molke wird an unsere Schweine verfüttert.

Zu unseren Tieren gehören ca. 20 Kühe, 35 Rinder, 35 Ziegen und ca. 100 Schweine.

Neue Alpkäserei auf Lipplisbüel (Muotathal)
Im Lipplisbüel ob Muotathal wurde eine neue Alpkäserei erstellt. Die Milch von rund 100 Kühen kann dort täglich verarbeitet werden. Am Donnerstag (31. Mai 2007) war der erste Probelauf im modernen Betrieb. Im Beisein von Käseinspektor Konrad Suter und dem Hersteller der Anlage wurden die ersten 80 Kilo Alpkäse hergestellt.
Muotathal. – Spätestens seit der Einführung des «Chäsmärcht» ist der Muotathaler Alpkäse weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt. So vielfältig wie die Landschaft mit ihrem Futterangebot sind auch die Käse in ihren Aromen und im Geschmack. Alpkäse ist eben nicht nur Alpkäse. Als Naturprodukt sind Differenzen unvermeidbar, und auch wenn heute vielerorts mit modernsten Methoden gearbeitet wird, spielt die «Hand des Käsers» mit seiner Erfahrung eine grosse Rolle. Diese Erfahrung haben Andrea und Peter Betschart, und ab diesem Sommer werden sie in ihrer neuen Käserei mit modernen Anlagen produzieren.

Milch von vier Alpen
Ihre eigene Milch wird durch die Zulieferung von vier weiteren Alpen im Gebiet Lipplisbüel/Chienzig ergänzt, und das wird eine Käseproduktion von durchschnittlich etwa hundert Kilogramm pro Tag ergeben. Nebst dem grossen Kupferkessi steht auch eine kleine Anlage zur Verfügung. Dort werden «Mutschli» aus Kuh- und Ziegenmilch produziert. Wie Jakob Grob aus Chur, Planer und Hersteller der Anlage, erklärte, können die letzten Details der ganzen Abläufe erst bei Inbetriebnahme einer Käserei erkannt und geregelt werden. So war Grob am Donnerstag mit einem Monteur vor Ort, um der Käserei da und dort noch nach Bedarf den «letzten Schliff» zu geben.




Grob verfügt über eine enorme Erfahrung, hat er in der Schweiz doch über hundert solche Betriebe gebaut. Auf sämtlichen Erdteilen war er tätig, und so gehört er weltweit zu den Branchenleadern. Aber auch Käseinspektor Konrad Suter stand beratend zur Seite. «Es ist wichtig, dass wir beim ersten Mal alle Abläufe mit ihren Zeiten dokumentieren, damit später eine ausgeglichene Qualität gewährleistet werden kann.» Nicht nur die Produktion, sondern auch die Wartung bezüglich Hygiene sei enorm wichtig. «Käse wird mithilfe von Mikrobakterien erzeugt, und da muss peinlich sauber gearbeitet werden», so Suter gegenüber dem «Boten».





Tipps und Tricks aus «Tröligen»
Für Andrea und Peter Betschart, die schon seit Jahren Käse produzieren, war am Donnerstag so etwas wie ein Lerntag. Für sie beginnt nach einer langen Planungs- und Bauzeit ein neues Zeitalter auf der Alp. «Das Ganze hat uns schon echt gefordert», erklärte Peter Betschart.

«Bis wir mit dem Projekt begonnen haben, aber auch während der ganzen Bauzeit, stand unsTheo Pfyl beratend zur Seite» Pfyl hat vor ein paar Jahren auf der Alp Tröligen einen ähnlichen, leicht grösseren Käsereibetrieb gebaut und ist zweifellos der Fachmann aus der Nachbarschaft. Die beiden sehen sich keinesfalls als Konkurrenten. Sie haben ein gemeinsames Ziel: mit viel Herzblut als Älpler hochwertige Produkte herzustellen und zu vermarkten.

Die neue Alpkäserei Lipplisbüel hat eine Tageskapazität für Milch von 100 Kühen. Am 1. Mai 2007 wurde der erste Alpkäse hergestellt. (Text und Bilder -fac-)





 
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